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Lindlar im Oktober 2016

Die Pflanzkübel haben DANK ihrer DAUERBEPFLANZUNG ein gutes Aussehen und sind dieses Jahr 2016 sehr pflegeleicht und brauchen trotz des mega Sommers nicht nachgebessert werden, Wasser erhalten die Blumen aus dem Teich und naheliegendem Bach und blühen und halten sich wacker! Ein neuer Termin mit den Waldkindergartenkindern ist im Frühjahr 2017 geplant! So kann es weitergehen .....

 

Die Herbstbepflanzung ist mit Lavendel, Efeu und Bäumchen in den Kübeln geblieben und wird bei Bedarf bearbeitet und auf Stand gehalten. Im FRÜHJAHR 2016 GEHT ES MIT NEUEM ELAN und VIEL SONNE an die Blumenkübelpflege weiter. Wir haben Pflanzzwiebeln im Herbst gesetzt .... sehen wir mal, ob das Wetter uns da nicht einen Strich durch die Planung gemacht hat. "Wir werden es sehen".......

 

Wipperfürth und Lindlar - 10.04.2015  Bürgerschaftliches Engagement  (Quelle: Kölnische Rundschau)

Kita-Kinder unterstützen die Pflanzkübel-Paten

Pflanzaktion mit dem Waldkindergarten: Kindergärtnerin Manuela                                                                                 Feith (links) und Sabine Bülow (hinten).Foto: Schmitz

Paten kümmern sich in Lindlar um elf Pflanzkübel, die von der Gemeinde aufgrund von Haushalts-kürzungen nicht mehr gepflegt werden. Darunter sind auch die Kinder des Johanniter-Waldkindergartens. Das Projekt geht nun ins zweite Jahr.

Die Arbeitshandschuhe sind bei Emilian, Flora und Serafina hoch willkommen, es ist noch kalt. Die drei Kin- der aus dem Johanniter- Waldkindergarten sind in den Freizeitpark gekommen, um gemeinsam mit Sabine Bülow die Pflanzkübel neu mit Blumen zu bestücken. Mit dem Frühling beginnt das zweite Jahr des privaten Projekts, das die Lindlarerin Sabine Bülow mit ins Leben gerufen hat. Inzwischen kümmern sich Paten um elf Pflanzkübel im Ortskern, die von der Gemeinde aufgrund von Haushaltskürzungen nicht mehr gepflegt wer- den. Drei Kübel stehen im Freizeitpark rund um den Weiher, werden von den Kindern des benachbarten Jo- hanniter-Waldkindergartens gepflegt. Neben Emilian, Flora und Serafina sind sechs weitere Kinder mit ihren Betreuerinnen gekommen. Kindergärtnerin Manuela Feith hilft, Vergissmeinnicht und Begonien einzusetzen und sogleich zu gießen. Die Blumen sind Spenden, die Sabine Bülow von Lindlarern erhalten hat. „Wir haben viele Pflanzkübel schon vergangene Woche beim Frühjahrsputz neu bepflanzt“, berichtet Bülow, sie selbst pflegt die Kübel am Wilhelm-Breidenbach-Weg mit Gerda und Heinz Deutz. Am Kirchplatz haben Günter und Christa Hachenberg eine Patenschaft übernommen. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein pflegt die weiteren Pflanzkübel am Kirchplatz und an der Pumpe. (lb) Pflanzkübel-Paten

Elf Pflanzkübel im Ortskern werden von Lindlarer Bürgern und dem Verkehrs- und Verschönerungsverein gepflegt. Wer Blumen oder Blumenerde spenden will, meldet sich bei Sabine Bülow per E-Mail: buelow-s@t-online.de  Artikel URL: http://www.rundschau-online.de/wipperfuerth-und-lindlar/buergerschaftliches-engagement-kita-kinder-unterstuetzen-die-pflanzkuebel-paten,19081524,30399592.html                            Quelle  Kölnische Rundschau

 

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  Pflanzkübel in Lindlar +++ Pflanzkübel in Lindlar +++ Pflanzkübel in Lindlar 

 

       

                                  

 

        Waldkindergartenkinder  übernehmen  drei  Pflanzkübel  im  Freizeitpark  Lindlar  als  PATEN ! 

 

 


Lindlar, 27.08.2014  (Quelle: Bergische Landeszeitung )

 

    

                     

      

 

 

Bereits zum 2. mal haben wir uns mit den netten Erzieherinnen und all den Pänds zum Neubepflanzen getroffen. Die Pflanzkübelpatenschaftsbeauftragte hat sich was einfallen lassen und hat "jedem Mitpflanzer" für den Malunterricht naturbelassene Buntstifte für schöne Zeichnungen während der Kindergartenzeit  als Dankeschön überreicht.   

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ICH  KANN  DIE  ERFREULICHE  NACHRICHT  VERKÜNDEN !!! VON DEN 11 Kübeln, die in und um Lindlar herum sich befinden, haben PFLANZKÜBEL-PATEN GEFUNDEN !!! Darüber bin ich sehr glücklich und auch stolz, in so kurzer Zeit so tolle Paten gefunden zu haben. So sieht Lindlar wieder einmal ein bischen "netter" aus.

Ich freue mich, wenn es so weiter geht!  

 

03.02.2014                          Private Initiative Paten gesucht für Pflanzkübel           

Sabine Bülow will gemeinsam mit weiteren Freiwilligen die Pflanzkübel im Ortskern wieder
pflegen und sucht Paten.  (Foto: Schmittgen)
 
„Das sieht doch nicht aus“, sagt Sabine Bülow und deutet auf den Grauwacke-Kübel an der Treppe zum
Portal von St. Severin. Auf dem Kirchplatz von Lindlar steht einer von rund 20 Pflanzkübeln in der Gemeinde, statt Blumen haben sich hier Flechten breit gemacht. Von   

„Das sieht doch nicht aus“, sagt Sabine Bülow und deutet auf den Grauwacke-Kübel an der Treppe zum Portal von St. Severin. Auf dem Kirchplatz von Lindlar steht einer von rund 20 Pflanzkübeln in der Gemeinde, statt Blumen haben sich hier Flechten breit gemacht. So ähnlich sah es auch vor Sabine Bülows Haustüre am Wilhelm-Breidenbach-Weg aus. Vier Pflanzkübel zwischen der Einfahrt zum Parkplatz des Schulzentrums und dem Weg in den Freizeitpark waren heruntergekommen.

Irgendwann hielt die Selbstständige den Anblick nicht mehr aus und wurde aktiv. „Für die vier Pflanzkübel an der Shaftesbury-Straße sind bereits Paten gefunden, die sich 2014 um die Pflege kümmern“, berichtet sie. Gemeinsam mit weiteren Freiwilligen will sie dafür sorgen, dass wieder Pflanzen in den Kübeln blühen.

Die Pflege der teilweise in den 1970er Jahren angeschafften Kübel war in Lindlar im Rahmen des Sparpakets eingestellt worden. „Wir mussten für das Haushaltssicherungskonzept die Pflege zurückfahren“, bestätigt Bürgermeister Dr. Georg Ludwig. Sabine Bülow hat sich inzwischen auch mit Ludwig getroffen. „Das ist ein willkommenes Engagement“, freut sich der Bürgermeister.

Mit der Unterstützung der Verwaltung sucht Sabine Bülow gemeinsam mit Gleichgesinnten weitere Paten für die Pflanzkübel. Beim Verkehrs- und Verschönerungsverein Lindlar (VVV), dessen Mitglieder bereits den Steenkühler-Brunnen am Marktplatz, nebst den umliegenden Grünanlagen pflegen, stieß sie auf offene Ohren. Der VVV kümmert sich um die Pflanzkübel und den Brunnen am Kirchplatz. Doch das ist erst der Anfang. Weitere Kübel im Ortskern, wie der an der Treppe zu St. Severin, warten noch auf Paten. „Man muss selbst etwas tun, sonst funktioniert es nicht“, ist Bülow sicher.

Unterstützung erhält sie auch von der Aktionsgemeinschaft Lindlar (AGL), der Zusammenschluss der Einzelhändler, Gewerbetreibenden und Unternehmen stehe der Initiative „ausgesprochen positiv gegenüber“, sagt Mischa Kolpacki vom Vorstand. Gleichwohl hätten viele Mitglieder aber das „immer größer werdende Problem des Vandalismus in Lindlar zu Bedenken gegeben“, so Kolpacki weiter. Eine Beobachtung, die auch Sabine Bülow schon gemacht hat. 

Wer die Patenschaft über einen Pflanzkübel übernehmen will, kann sich bei Sabine Bülow melden. www.lindlarer.de/kontakt 

 

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 Projekt :  SPENDENAKTION  SPEISEKAMMER LINDLAR

 

 

 

Wipperfürth und Lindlar - 23.12.2014   Spendenwelle   Viel Hilfe für die Speisekammer
  (Quelle: Kölnische Rundschau)  von Lutz Blumberg
Sabine Bülow, Elvira Kopanzew, Katharina Hagen und Erika Hüttmann (v.l.) packen an.  Foto: Blumberg

Vergangene Woche sendeten die Freiwilligen der Lindlarer Lebensmittelausgabe einen Hilferuf vor Weih- nachten aus: Die Regale waren leer. Nach dem Beitrag, der auch auf rundschau-online.de veröffentlicht wurde, rollte eine Spendenwelle an.

Jede Menge Lebensmittel, Sach- und Geldspenden haben die Lebensmittel-Ausgabe für Bedürftige „Unsere Speisekammer“ vor Weihnachten erreicht. „Es ist unglaublich“, freut sich Katharina Hagen vom Leitungsteam der Ausgabestelle an der Montanusstraße. Vorige Woche berichtete die BLZ über die Speisekammer und dass kurz vor dem Fest die Lebensmittel knapp geworden sind. „Der Artikel hat zu einer regelrechten Spen- denwelle geführt“, berichtet Hagen. Es kamen so viele Spenden, dass die Freiwilligen eine Sonderschicht einlegen mussten, um alles zu verstauen. Die Wipperfürther Tafel half mit Lebensmittel-Tüten aus, viele Privatleute brachten kistenweise haltbares Essen vorbei und viele Geldspenden gingen ein. „Wir müssen uns erst noch einen Überblick verschaffen“, berichtet Hagen, als sie gemeinsam mit Elvira Kopanzew und Erika Hüttmann die Regale füllt. Sabine Bülow von der Lindlarer Ausgabestelle hat mehrere Kisten mit Lebens- mitteln im Auto angefahren, damit sie in Frielingsdorf Abnehmer finden.Wegen der Feiertage hatte in dieser Woche nur die Ausgabestelle an der Montanusstraße in Frielingsdorf noch regulär geöffnet. Viele Menschen, die auf die Lebensmittel-Spenden angewiesen sind und die „Gästekarte“ des Sozialamts haben, kamen da- her gestern nach Frielingsdorf. Die Lindlarer Speisekammer ist zwar vergleichbar mit anderen Tafeln, aber keinem Dachverband angeschlossen und in Trägerschaft der katholischen Kirche. Über die Speisekammer werden rund 230 Menschen in der Gemeinde mit Lebensmitteln versorgt. Der Anspruch wird vom Fach- bereich Soziales der Gemeindeverwaltung geprüft. Hier wird auch die anonymisierte „Gästekarte“ ausgestellt, die zum Besuch der Ausgabestellen berechtigt. Kontakt Lebensmittel: Gesucht werden haltbare Lebensmittel, Originalverpackt. Welche Spenden sinnvoll sind, erklären die Ansprechpartner der Leitungsteams.

Helfer: In der Lindlarer Ausgabestelle werden dringend Mitarbeiter gesucht, die ehrenamtlich bei der Lebens- mittelausgabe und den Sammeltouren helfen wollen.

Kontakt: Leitungsteam Lindlar: Heinz Wüste, 0 22 66/ 82 39;

Leitungsteam Frielingsdorf: Katharina Hagen, 0 22 66/85 73.     Artikel URL: http://www.rundschau-online.de/wipperfuerth-und-lindlar/spendenwelle-viel-hilfe-fuer-die-speisekammer,19081524,29413862.html

 

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Wipperfürth und Lindlar - 17.12.2014  Lebensmittelausgabe  Speisekammer sucht Spenden
  (Quelle : Kölnische Rundschau)
Katharina Hagen mit einer Geschenktüte. Über 100 Exemplare dieser Tüten werden in den kommenden Tagen, rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest, an bedürftige Menschen in Lindlar ausgegeben. (Foto: Blumberg)
Von Lutz Blumberg

Es fehlt Essen. Lindlars gemeinnützige Lebensmittelausgabe hat kurz vor Weihnachten kaum genug Waren, um die beiden Ausgabestellen der „Speisekammer“ zu beschicken. Rund 230 Menschen werden hier mit Lebensmitteln versorgt. Es fehlt Essen. Lindlars gemeinnützige Lebensmittelausgabe hat kurz vor Weihnachten kaum genug Waren, um die beiden Ausgabestellen der „Speisekammer“ zu beschicken. Mit Bangen sehen die Helfer dem Ausgabetermin am kommenden Dienstag in Frielingsdorf entgegen, wenn auch Menschen aus anderen Ortsteilen an die Montanusstraße kommen. „Die Spenden werden weniger“, haben Katharina Hagen und Heinz Wüste von den Leitungsteams der Speisekammer festgestellt.

230 Menschen nehmen Hilfe in Anspruch Rund 230 Menschen in der Gemeinde werden über die beiden Ausgabestellen in Lindlar-Ort und in Frielingsdorf mit Lebensmitteln versorgt. Wer die Hilfe in Anspruch nimmt, muss von der Grundsicherung leben. Immer häufiger sind es allein erziehende Mütter, die Milch, Mehl und Nudeln für die Kinder holen. Nur Inhaber der von der Verwaltung ausgegebenen Gästekarte dürfen sich bei der Speisekammer eindecken. Zu Weihnachten haben die Helfer aus Spenden Geschenktüten zusammen gestellt. Mehr als 100 Tüten werden in den kommenden Tagen ausgegeben. Darin sind selbst gebackene Plätzchen, Marmelade, Kaffee und Walnüsse. Und: Ein Warengutschein der Aktionsgemeinschaft Lindlar über zehn Euro für den Karteninhaber. Für jede weitere Person, die über die Karte versorgt wird – zum Beispiel bei Familien – kommt ein fünf Euro-Gutschein dazu. Die Gutscheine werden in über 100 Geschäften in Lindlar akzeptiert. „Damit sich die Menschen etwas eigenes zu Weihnachten gönnen können“, so Katharina Hagen. Die Geschenke sind die eine Sache, dafür haben die Ehrenamtler selber gebacken, auf Gut Eibach Walnüsse aufgesammelt, Marmelade eingekocht und Spenden für den Kaffee und die Gutscheine gesam- melt. Die andere Seite ist die Grundversorgung mit haltbaren Lebensmitteln, die die Gäste über die Feiertage bringen. Nächsten Dienstag werden auch weitere Spendentüten von der Aktion der beiden Rewe- Super-märkte in Lindlar und Frielingsdorf verteilt. Das waren in Lindlar 98 und in Frielingsdorf 150. „Das hilft wirk- lich“, ist Katharina Hagen froh über die Unterstützung.Hilfe, Spenden und Ansprechpartner Lebensmittel: Die Speisekammer kann Lebensmittelspenden dringen gebrauchen. Gesucht werden haltbare Lebensmittel, die Originalverpackt sind. Welche Spenden sinnvoll sind, können die Ansprechpartner der Leitungsteams er- klären. Helfer: In der Lindlarer Ausgabestelle werden dringend Mitarbeiter gesucht, die ehrenamtlich in der Ausgabe der Lebensmittel und bei den Sammeltouren helfen wollen. Nächster Termin: Die Speisekammern hat das nächste Mal am Dienstag, von 10.30 bis 13 Uhr in Frielingsdorf (Montanusstraße 53) geöffnet. Sach- spende: Die Ausgabestelle an der Montausstraße in Frielingsdorf ist mit zwei modernen Gastronomie-Kühl- schränken ausgerüstet wordfen. Die Sachspende stammt von der Wipperfürther Hans-Hermann-Voss- Stift- ung.Kontakt: Leitungsteam Lindlar: Heinz Wüste, 0 22 66/ 82 39; Leitungsteam Frielingsdorf: Katharina Hagen, 0 22 66/85 73.

Artikel URL: http://www.rundschau-online.de/wipperfuerth-und-lindlar/lebensmittelausgabe-speisekammer-sucht-spenden,19081524,29365168.html

 

 

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Lindlar - 23.07.2014   Lebensmittelspenden Wenn das Geld nicht für Essen ausreicht

Von Lutz Blumberg  (Quelle: Bergische Landeszeitung)

Seit fünf Jahren gibt es die Lebensmittelausgaben der Lindlarer Speisekammer. An der Korbstraße im Ortskern und an der Montanusstraße in Frielingsdorf werden Menschen mit Lebensmitteln versorgt, können Kaffee trinken und ein Stück Kuchen essen.

Es ist noch kühl. Acht Uhr am Morgen. In sechs Stunden öffnet die Lebensmittelausgabe. Die ersten Menschen sitzen auf der kleinen Mauer neben der Einfahrt an der Korbstraße. Sie warten darauf, das in ihre Tüten zu packen, was zwei Straßen weiter im Supermarkt niemand mehr will – Lebensmittel, die nach den Maßstäben der Konsumgesellschaft unverkäuflich sind. Die Menschen kommen freiwillig hier her. Wenn man von Freiwilligkeit sprechen kann, wenn das Geld nicht für Essen reicht. Rund 230 Lindlarer sind auf Lebens-mittelspenden angewiesen. Seit fünf Jahren gibt es die Lebensmittelausgaben der Lindlarer Speisekammer. An der Korbstraße im Ortskern und an der Montanusstraße in Frielingsdorf werden Menschen mit Lebens-mitteln versorgt, können Kaffee trinken und ein Stück Kuchen essen. Organisation und Logistik werden von ehrenamtlichen Helfern erledigt. Während die ersten Menschen bereits an der Korbstraße warten, hat Klaus Schneider bereits seine Runde durch die Gemeinde gemacht. Es war ein guter Tag für den Helfer. In einer der Filialen der großen Supermarktketten gab es eine ganze Palette mit Schokopudding, Markenware. Zu dritt fahren die Ehrenamtler der Speisekammer die Filialen an. Rewe, Aldi, Lidl ist so eine Tour. Manche Filialen können der Speisekammer nichts abgeben, ihre Stammhäuser arbeiten mit dem Dachverband der Tafeln NRW zusammen, da ist Lindlar nicht Mitglied. Die Speisekammer in Lindlar ist eigenständig. „Wir haben uns bewusst gegen das Tafel-System entschieden“, erklärt Stephan Windhausen vom Fachbereich Soziales der Gemeinde. So ist die Speisekammer nicht an die Vorgaben der Landestafel gebunden. In einer kleinen Ge- meinde wie Lindlar macht das Sinn. „Wir können dadurch flexibler reagieren“, sagt Windhausen. Das be- stätigt Heinz Wüste vom Leitungsteam. Er war gerade bei Aldi in Altenlinde, um Wurst und Aufschnitt zu kaufen, der war in den Supermärkten heute nicht übrig. Wer in Lindlar Lebensmittel aus der Speisekammer abholen will, muss eine Bezugskarte haben. Das Rathaus ist für die Ausgabe der aktuell 148 Karten zu- ständig. Anträge gibt unter anderem es in den Speisekammern in Lindlar und Frielingsdorf. Die Karten sind anonym und haben zur Identifikation eine Nummer. „Damit können Familien gemeinsam eine Karte nutzen“, so Windhausen. Er schätzt, dass über die Karten rund 230 Menschen mit Lebensmitteln versorgt werden. Die Nummer soll verhindern, dass die Karte zum Stigma wird. An der Korbstraße ist es inzwischen Mittag. Hanne Markmann schließt den Warteraum auf. Die letzten Stunden vor der Lebensmittelausgabe können die Warten- den drinnen sitzen. Heute ist es kein Problem, draußen zu warten, es ist warm. Aber bei Regen ist es ganz schnell ganz voll hier. Während die Menschen auf die Lebensmittel warten, gibt es Kaffee und Kuchen. Eine Türe weiter türmt sich das Brot stapelweise in den Regalen. Das gute Brot aus den Backstuben von Schmidt, Lenort und Felder. Wenn es mal ganz eng wird, dann können sie an der Korbstraße sicher sein: Brot ist genug da. Wüste bereitet gemeinsam mit Petra Schiffarth und Marion Schuster die Ausgabe vor. In wenigen Minuten kommen die ersten Menschen. Die heißen in der Speisekammer einfach Gäste, berichtet Wüste, damit nicht der Eindruck aufkomme, hier als Bittsteller auftreten zu müsen. „Das ist ein wichtiger Faktor“, be- kräftigt Wüste. Die Gäste werden einzeln eingelassen und individuell beraten. Als sich die Türe öffnet, ist Bela die Erste, die eintritt. Sie ist 54 Jahre und heißt eigentlich anders. Ihren richtigen Namen veröffentlichen wir hier nicht. Sie packt Nudeln ein, die ihr Petra Schiffarth reicht. „Das ist eine Hilfe, wenn es knapp wird“, be- richtet sie. Bela lebt von 391 Euro im Monat. Klar zahlt das Amt die Wohnung, aber wenn alle anderen Rech- nungen beglichen sind, bleibt unter dem Strich nur sehr wenig übrig. Von dem Schokopudding, der Marken- ware, hätte Bela gerne mehr, doch es muss für alle reichen und die Helfer schütteln mit dem Kopf. Es sind diese Momente, die für die Ehrenamtler schwer sind. Sie müssen die Gäste beraten, was sinnvoll ist und darauf achten, dass jeder etwas bekommt. In der Türe stehen die nächsten Gäste. Mutter und Tochter. Das Mädchen ist vielleicht zwölf Jahre alt. Unsicher schaut sie sich um, der Gang in die Speisekammer fällt beiden sichtlich schwer. Sie zucken zusammen, als von draußen ein Mann gegen die Scheibe hämmert, er will nicht warten, er will sofort drankommen. Kein Mensch ist gerne auf Hilfe angewiesen, aber jeder Mensch geht anders damit um.

HINTERGRUND  Idee für die Urlaubszeit ......
können verpackte Lebensmittel spenden. (Foto: dpa)

Die Idee kam der Lindlarerin Sabine Bülow vor dem Familienurlaub: Sie durchforstete den Kühlschrank zu Hause nach Lebensmitteln, die verbraucht werden müssen und spendete sie der Speisekammer, bei der sie auch selbst engagiert ist.

Über das Netzwerk Facebook rief sie Freunde und Bekannte auf, das ebenfalls zu tun und es sind bereits Lebensmittel zusammen gekommen. Jetzt hofft sie auf Nachahmer, die vor dem Urlaub ihre Kühlschränke durchforsten.

 

KONTAKT  ......

 
der Speisekammer. (Foto: Schmitz)

Die Speisekammern haben dienstags von 10.30 bis 13.00 Uhr in Frielingsdorf (Montanusstraße 53) geöffnet, donnerstags von 15 bis 17 Uhr in Lindlar (Korbstraße 7).

Wer sich bei den Speisekammer ehrenamtlich engagieren will, findet Kontakt über die Ansprechpartner in den Leitungsteams (Lindlar: Heinz Wüste, 0 22 66/ 82 39; Frielingsdorf: Katharina Hagen, 0 22 66/85 73). Das gleiche gilt auch für Lebensmittelspenden.

Wer die Hilfe der Speisekammer in Anspruch nehmen will, kann die Gästekarte beantragen. Antragsformulare für Berechtigte (Hartz IV, Grundsicherung, Sozialhilfe, sowie Einzel- und Härtefall-Entscheidungen), gibt es hier: • Pfarrbüro St. Severin, Pfarrgasse • Pfarrbüro St. Apollinaris; Jan-

Wellem-Straße; • Rathaus, Borromäusstraße 1 Zimmer 118 • In den Ausgabestellen der Speisekammer und in den Kleiderkammern in Frielingsdorf und Lindlar.

Artikel URL: http://www.rundschau-online.de/wipperfuerth-und-lindlar/lebensmittelspenden-wenn-das-geld-nicht-fuer-essen-ausreicht,19081524,27928196.html  QUELLE : Bergische Landeszeitung 

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  Scheckübergabe am 30.12.2012 

 an die Speisekammer Lindlar durch "Die mobile Fusspflege Sabine Bülow" Einnahme durch Kalender- verkauf bei den Fusspflegekunden.  Die Aktion brachte 217,11 Euro zusammen.

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Rhein-Berg - 12.05.2009  „Lindlarer Speisekammer“  Helfen, ohne viel zu fragen
Von Lars Strombach   (QUELLE: Bergische Landeszeitung)

Rund zehn Prozent der Lindlarer können sich Lebensmittel nicht immer leisten. Für sie gibt es nun zwei „Speisekammern“, in denen sie für einen symbolischen Betrag einkaufen können. Dem „Tafel“-Verband mit über 800 deutschen Standorten haben sich die Initiatoren bewusst nicht angeschlossen.

„Die Speisekammer ist absolut notwendig. Ich selber bin Hartz-IV-Empfängerin, bei uns ist schon in der Mitte des Monats kein Geld mehr da“, sagt eine Frau aus Lindlar gestern Morgen bei der Eröffnung von „Unsere Speisekammer“. Ein Mann kommt hinzu: „Die Idee mit der Speisekammer finde ich sehr gut. Es darf nur nicht dazu führen, dass uns dadurch andere Unterstützung gestrichen werden“, erklärt Marcell Mester.Einerseits gibt es Firmen, die darauf spezialisiert sind, eigentlich einwandfreie Nahrungsmittel aus Supermärkten abzuholen und zu vernichten. Andererseits gibt es 2.000 Menschen in Lindlar, knapp zehn Prozent der Bevölkerung, bei denen das Geld so knapp ist, dass es längst nicht immer für Lebensmittel reicht. „Die hohe Anzahl dieser Menschen hat uns selber überrascht“, erklärt Stephan Windhausen, Fachleiter Soziales. Es sind vor allem allein erziehende Mütter, Menschen mit geringem Einkommen oder Rente, Arbeitslose und Asylbewerber. Andreas Kleinschmidt vom Rewe-Markt spendete bisher schon Lebensmittel an die Lüdenscheider Tafel. Nun ist er gemeinsam mit der katholischen Pfarrgemeinde Lindlar und der Zivil- gemeinde Initiator der „Speisekammer“ in Frielingsdorf und Lindlar. Er stellt, wie auch die anderen Lindlarer Discounter und Supermärkte, Lebensmittel wie Nudeln, Milch, Obst und Gemüse zur Verfügung. Organisa-torisch angehängt ist die Speisekammer an die Kleiderkammern im Frielingsdorfer Jugendheim und im Parterre des Hauses der Begegnung. Weg vom Image der Armenküche

Die Organisatoren wollen weg vom Image einer Armenküche: „Wir haben uns mit der Speisekammer bewusst nicht dem Dachverband der ,Tafeln' angeschlossen, um nicht deren Regelwerk zu übernehmen. Wir haben lange überlegt, wie wir die Speisekammer so organisieren können, dass der Besuch nicht in irgendeiner Weise erniedrigend ist“, so Windhausen. Deshalb heißen die Besucher der Speisekammer Gäste. „Sie empfangen auch keine Almosen, sondern kaufen in der Speisekammer ein für einen symboli- schen Betrag“, so Windhausen. „Wir haben jetzt schon 48 Leute auf der Gästeliste, dazu kommen noch elf weitere mit Antrag, die ein Anrecht darauf haben“, sagt Andrea Beckmann-Hinrichs, die zusammen mit Annelie Handke-Hahn die Speisekammer in Lindlar leitet. In Frielingsdorf leitet Katharina Hagen die Ein- richtung. Bereits vor der Eröffnung treffen die Gäste der Speisekammer, darunter sehr viele junge Leute, junge Mütter mit ein oder zwei Kindern, im Vorraum des Frielingsdorfer Jugendheimes ein. Die Räume dort werden nur provisorisch genutzt, es werden noch dringend feste Räume für die Vergabe der Lebensmittel gesucht.

Viele Unternehmen spendeten schon Geldbeträge. Die Schüler der Grundschule Lindlar-Ost stellten für die „Speisekammer“ 2.000 Euro zur Verfügung - der Erlös ihres Weihnachtsbasars.

 www.lindlar.de/ unsere-speisekammer.de Artikel URL: http://www.rundschau-online.de/rhein-berg/-lindlarer-speisekammer--helfen--ohne-viel-zu-fragen,16064474,15498638.html

 

 

"Die mobile Fusspflege" Sabine Bülow
mobilefusspflege-lindlar@t-online.de - 02266 / 479305